Patienten-Bashing

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Patienten-Bashing

    Schon interessant, wie sich die (deutschen) Damen- und Herren Quacksalber mitunter so über ihre (Sicca-)Patienten äußern, wenn sie unter sich sind.

    Wenn man bedenkt, dass die meisten davon nicht ansatzweise irgendeine Lösung oder auch nur vernünftige Diagnostik anzubieten haben, wäre etwas mehr „Demut“ oder kritische Selbstreflektion vielleicht gar nicht so schlecht...

    medi-learn.de/foren/archive/index.php/t-81029-p-2.html

    Grüße
    J.D.
  • Feuerblick ist doch die Moderatorin aus dem Medizin-Forum. Ich hake das trockene Augen mittlerweile unter den Sachen ab, die man nicht verstehen kann, wenn man es nicht hat/hatte. Das ist ähnlich bei Depressionen. Als ich meine erste Episode durchgestanden hatte, konnte ich im Nachhinein selbst nicht mehr verstehen, dass es so schlimm war.
  • Genau so sehe ich das auch. Man sieht es nicht (ich denke die wenigsten von uns rennen den ganzen Tag mit knallroten Augen rum) also kann es so schlimm ja nicht sein. Da war ich ja bei meinem Termin in der Uniklinik so überrascht. Da wurde ich total Ernst genommen, obwohl meine Hornhäute noch sehr gut aussehen. Aber wie ich anderswo schon schrieb denke ich, dass es bei mir eben auch viel an der Erkrankungen liegt, die ich habe, dass ich da ernster genommen werde. Vorher wurde ich in der selben Klinik ja auch mit Floskeln ("da müssen Sie Geduld haben") und frei verkäuflichen Augentropfen abgeschmettert.

    Ich glaube schon auch, dass es sowas wie "Augeneuralgien" gibt, bei denen die Nerven einem das ganze schlimmer vorgaukeln als es ist, aber das ändert ja nichts daran, dass der Patient sehr darunter leidet und verlangt einem Arzt nun mal dennoch ein gewisses Maß an Empathie ab. Empathie ist ja für viele Ärzte ohnehin leider ein Fremdwort, musste ich schon häufiger erfahren.
  • Empathie von AA brauche/erwarte ich nicht, aber

    1) Dass ich die WAHRHEIT erfahre, auch wenn sie keine ausreichenden Kenntnisse über MGD haben
    und mir nicht helfen können.

    2) Ich hätte gerne einen effektiven Behandlungsplan auf dem Stand der Zeit.

    Wenn Ärzte die Drüsenfunktion NICHT überprüfen, was nur 10 Sekunden dauert,
    suchen Sie besser einen anderen. Andernfalls werden später teure Behandlungen wie
    LipiFlow, IPL etc. notwendig, um Ihre Drüsen / Leben / Jobs zu retten.

    Dieser Beitrag wurde bereits 9 mal editiert, zuletzt von Happy2017 ()

  • Hallo zusammen,


    Jay D. schrieb:

    Schon interessant, wie sich die (deutschen) Damen- und Herren Quacksalber mitunter so über ihre (Sicca-)Patienten äußern, wenn sie unter sich sind.

    Wenn man bedenkt, dass die meisten davon nicht ansatzweise irgendeine Lösung oder auch nur vernünftige Diagnostik anzubieten haben, wäre etwas mehr „Demut“ oder kritische Selbstreflektion vielleicht gar nicht so schlecht...

    Ich bin mittlerweile auf dem Stand das ich keinem Augenarzt mehr "blind" vertraue. Die verarschen doch größtenteils ihre Patienten nur noch, weil Sie es einfach nicht wissen - leider. Es gibt nur noch sehr wenige Ärzte die ihre Pateinten auch richtig wahr mehmen und nicht nach dem 0-8-15 Schema arbeiten.
    ____________________________

    Viele Grüße von
    Lars-Michael

    Kostenlose Beratungs-Hotline
    Bundesverband Auge
    Montag bis Donnerstag
    von 10:00 Uhr - 12:00 Uhr
    Telefon: 0 53 41 - 836 46 69
  • Ich vertraue überhaupt gar keinem Arzt mehr blind. Aber ja, viele Ärzte behandeln nur nach dem Schubladenprinzip und wer in keine Schublade passt ist unbequem und hat einen Sprung in der Schüssel. Selbst das Überwiesen an andere Fachbereiche, weil man selbst vielleicht nicht so recht weiter weiß oder gar nicht weiter wissen kann, ist vielen Ärzten ja heute schon zu viel.

    Nur bei Privatpatienten, da wird alles an diagnostischen und pharmazeutischen Maßnahmen rausgeholt was geht und für die hat man natürlich auch immer zeitnah Zeit und ein offenes Ohr...
  • "da wird alles an diagnostischen und pharmazeutischen Maßnahmen rausgeholt was geht und für die hat man natürlich auch immer zeitnah Zeit und ein offenes Ohr.."

    Stimmt nicht ganz, als Privater wird man tatsächlich schneller dran genommen + man erhält mehr Redezeit beim Arzt, aber wirklich helfen können die einen auch ned.