Welche Form vom AMD ist das ? (Studie)

    • Welche Form vom AMD ist das ? (Studie)

      Meine Mutter hat eine Form der AMD und befindet sich in einer Studie (Franziskus Hospital Münster) halbjährlich.

      Sehr ausführliche Untersucungen vor Ort. Fühlen uns gut aufgehoben dort.

      Der örtliche AA hat paar mal gesprizt und verdient ganz gutes Geld damit. Möchte nich wissen wiviele da unnötig sitzen (Hoffnung).
      Dann kam heraus vom Prof in Münster das diese Spritzen bei IHR NULL bringen. Aussage "Man kann nicht nur immer Geld verdienen". Wir sind dann beim AA vor Ort weg da der AA auch direkt aussagte Sie brauchen bei mir nich wiederkommen wenn man seine Behandlungen anzweifelt.

      Wirklich unglaublich das ganze.

      Was könnte das für eine AMD Erkrankung sein, wollte mich da auch mal drin einlesen.

      Der Prof in der Augenkinik sagte er wäre schon in den USA gewesen aber man wäre noch in der Forschung drin.
    • Hallo TImo, das ist schwer zu sagen ohne Befund und Diagnose.
      ich denke was der Prof. meint ist, dass die Netzhaut durch eine Altersbedingte exsudative Makuladegeneration so vernarbt und austherapiert ist das die IVOM mit ANTI-VEGF Hemmern Verschwendung sind. Man nennt diese vorm von AMD "Disziforme AMD" was soviel wie Endstadium bedeutet, nichts hilft mehr, nichts verändert sich am Netzhautbefund ob mit oder ohne Injektion und man muss sich die Frage stellen ob es Sinn macht noch weiter zu injizieren und die Gefahr einer Infektion zu riskieren (je mehr Injektionen >> mehr Risiko Infektion).
      Dann muss man in so einem Fall ehrlich sein und abbrechen.

      Der Begriff Endstadium oder disziforme Narbe beschreibt bei der feuchten Makuladegeneration das klinische Bild des Narbenstadiums. Unabhängig von der anatomischen Form, mit der die feuchte Makuladegeneration begonnen hat, stellt sich das Narbenbild sehr unterschiedlich dar. In den meisten Fällen sieht man eine deutlich veränderte Netzhaut am hinteren Augenpol. Hierbei kann es zu massiven Wassereinlagerungen in sogenannten cystoiden Hohlräumen kommen. Durch die Dekompensation und das Absterben des retinalen Pigmentepithels kann es auch zu großen Flüssigkeitsansammlungen unter der Netzhaut kommen, die Netzhaut ist in solchen Fällen dann blasenförmig abgehoben. Am Rande dieser Abhebungen finden sich häufig für den Augenarzt sichtbare fettähnliche Ablagerungen. In vielen Fällen ist durch die Netzhaut hindurch das narbige Bindegewebe der Gefäßbögen erkennbar. Diese meist weißlich bis gräulich erscheinenden Bestandteile können unterschiedlich groß sein. Nicht selten kommt es dann noch zu Einrissen von Blutgefäßen und damit verbundenen Blutungen unter und in die Netzhaut hinein.
      Hilfestellungen für Betroffene
      Bei Patienten mit solchen Folgen ist die zentrale Sehschärfe meist aufgehoben und der Patient nimmt im Zentrum des Gesichtsfeldes einen großen Defekt wahr. Gesichter können meist nicht mehr erkannt werden und die Sehschärfe liegt meist im Bereich von Fingerzählen. In solchen Fällen ist eine Behandlung mit der Aussicht einer Sehschärfenverbesserung nicht möglich. In vielen Fällen ist eine professionelle Anpassung optischer Hilfsmittel und vergrößernder Sehhilfen eine große Erleichterung für den Patienten in seinem täglichen Leben. Neben diesen optischen Rehabilitationsmaßnahmen ist dem Patienten häufig durch die Anbindung an soziale Einrichtungen, die sich um die Belange schwer Sehbehinderter kümmern, sehr hilfreich.